Milben zählen zu den Spinnentieren. Sie sind ca. 0,1 bis 0,5 mm groß, haben 8 Beine und ernähren sich in der Hauptsache von menschlichen Hautschuppen.
Davon verliert der Körper bis zu 1g pro Nacht. Besonders wohl fühlen sich die licht-scheuen Tiere in unseren Betten. Das feucht-warme Klima schafft für sie optimale Lebensbedingungen. Durch ihre Ausscheidungen können sie die Ursache für die Hausstauballergie oder die Asthma sein. Jede Milbe scheidet innerhalb eines Lebenszyklus das ca. 200 fache des Körpergewichtes an Kot aus.
Der Kot verteilt sich als ganz feiner Staub und beinhaltet Guanin, das beim Menschen durch einatmen lebenslange Allergien auslösen kann. Häufige Symptome sind Juckreiz, eine verstopfte Nase, Hautausschläge oder geschwollene Augen bis hin zu Atemnot oder Asthma-Anfällen. Daher sind sie besonders gefährlich für kleine Kinder und Menschen, die allergieempfindlich sind oder an Asthma leiden.
Eine Studie beweist, dass mehr als 70 Prozent der Hausstauballergiker bei Nichtbehandlung nach durchschnittlich sechs Jahren Asthma entwickeln. Die Symptome der Hausstauballergie (eigentlich Hausstaub-Milbenallergie) sind häufig Dauerschnupfen und Niesanfälle, Augenreiz, Ohrenjucken, Halsschmerzen, Jucken oder Anschwellen der Nasen- oder Rachenschleimhaut, in einigen Fällen auch asthmatische Reaktionen, wie asthmatischer Husten.
Bakterien sind mikroskopisch kleine, einzellige Lebewesen, die im Prinzip Erreger verschiedener Krankheiten sind. Sie werden normalerweise mit Antibiotika behandelt, oft sind sie aber gegen diese Form der Bekämpfung resistent. So bleibt die teure Behandlung ohne Ergebnis.
Viren befallen Zellen eines Wirtsorganismus, um sich selbst zu reproduzieren. Dieser Befall lässt den Wirt erkranken. Bestimmte Viren nutzen den menschlichen Organismus als Wirt.
Staub sammelt sich bevorzugt in Matratzen, bis zu 200g sind dabei keine Seltenheit. Er beinhaltet organisches und anorganisches Material, etwa Hautschuppen, Ausgeschwitztes oder Milbenkot.
Da Milben, Bakterien, Viren und Staub winzig klein sind, schützt sogar der dichteste
Antimilbenbezug nicht hundert prozentig davon. Deswegen bleibt die effektivste Methode die regelmäßige
Matratzenreinigung.