München, 30.12.2009
Hausstaub- und Milbenallergie
Die Milbenallergie, bekannt auch als
Hausstauballergie, ist mit ca. 30%
Anteil nach der Pollenallergie die zweithäufigste allergische
Atemwegerkrankung. Eine tropfende Nase, Husten, Niesen und ständige
Kopfschmerzen sind nur die Anfangssymptome. Weit gefährlicher sind bei
Nichtbehandeln die folgenden Erkrankungen wie Asthma und Atemnot. In
Deutschland leiden mittlerweile 4,5 Millionen Menschen unter der
Hausstaub- und Milbenallergie.
Der Hauptauslöser dafür sind die spinnenartigen
Hausmilben, deren
Kot das Eiweiß Guanin beinhaltet, das für uns Menschen gefährlich ist.
Die winzig kleinen Spinnentiere sind meist in unseren Matratzen,
Bettwäsche, Teppichen und Polstermöbeln zu finden. Sie ernähren sich
mit menschlicher Haut und scheiden in einem Lebenszyklus das 200-fache
des Körpergewichts an Kot aus. Bei Kontakt mit unseren Schleimhäuten
werden Entzündungsstoffe freigesetzt, die Husten- und Schnupfanfälle,
Niesen, Augenreiz, Kopfschmerzen und Müdigkeit auslösen.
Die beste Behandlung der Hausstauballergie ist das Meiden der
Allergene. Der Allergiker soll mindestens zwei Mal im Jahr eine
professionelle Reinigung der Teppiche, Matratzen und Polstermöbel
vornehmen. Bei gesunden Menschen, die keine Beschwerden haben, soll
vorsorglich eine Matratzen- und Polsterreinigung im Jahr zwecks
Milbenbekämpfung durchgeführt werden. Der Antimilbenbezug ist auch zu
empfehlen, er gibt aber keinen hundertprozentigen Schutz. Die Milben,
der Milbenkot und der Hausstaub erreichen trotzdem die Matratze. Man
soll regelmäßig die Bettwäsche waschen, die Teppiche und Polstermöbel
absaugen, die harten Bodenbeläge wischen. Staubsauger können zu einem
Staubschleuderer werden, wenn sie vorn saugen und hinten wieder
ausblasen. Daher soll man sich beim Kauf erkundigen, ob sie ein Fein-
oder Wasserfilter besitzen.
Das Reinigungsunternehmen BG-Clean aus München steht für eine
telefonische Beratung und nachfolgende Reinigung der Teppiche,
Matratzen und Polstermöbel jeder Zeit gern zu Verfügung.